Determinanten des work-family-conflict

Dieses Projekt ist darauf angelegt, das Thema "work-family-conflict" im Forschungsportfolio des ifb zu etablieren. Inhaltich passt dieser Aspekt des Familien- und Arbeitslebens in den "Forschungsschwerpunkt Alltag und Wohlergehen in Familien".

Im Zuge der Globalisierung, den demografischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte, dem Einstellungs- und Wertewandel sowie den neueren Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung haben sich die Lebens- und Arbeitsformen in der westlichen Welt nachhaltig verändert. Gleichzeitig hat sich auch das Verhältnis
von Privatleben und Arbeit verändert, nicht zuletzt aufgrund der gestiegenen Arbeitsmarktpartizipation von Frauen und Müttern und den niedrigen Geburtenzahlen.

Insofern ist die Balance zwischen den Lebensbereichen "Famile" und "Arbeit" nicht nur ein wichtiges Thema für die Menschen, sondern auch für die Wissenschaft und die Politik. In der aktuellen Debatte scheint sich der Eindruck verdichtet zu haben, dass eine "bessere work-life-balance" oder zumindest die Vermeidung eines "work-family- oder family-work-conflicts" mit einer höheren Lebenszufriedenheit und
möglicherweise "besserer" Gesundheit einhergehen könnte.

Das hier beantragte Projekt ist darauf angelegt, das Thema "work-family-conflict" - und mit diesem Etikett sind immer die beiden Richtungen des Phänomens gemeint, also "work-to-family-conflict" und "family-to-work-conflict" - im Forschungsportfolio des ifb zu etablieren.

Im Forschungsjahr 2020 wird dazu in Kopoeration mit der Universität Bielefeld ein erstes Projekt auf Basis eines Linked Employer-Employee Datensatzes im Längsschnitt durchgeführt. Überdies wird das Potenzial verschiedener Datensätze für die empirische Analyse dieses Phänomens aus einer Lebensverlaufsperspektive geprüft. nach oben

Teaser Vereinbarkeit Familie Erwerbstätigkeit
Projektinfo

Das Projekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert

Laufzeit: 01/2019 - 06/2020

Kontakt: Dr. Florian Schulz