Mikrozensusauswertungen zur Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit im Zeitverlauf

Ergänzungen und Fortschreibung der bisherigen Auswertungen zur Berichterstattung über die Lage der Familie in Bayern und Deutschland, insbesondere im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit im Zeitverlauf

Die Erwerbstätigkeit von Frauen und Männern mit und ohne Kinder sowie die zentralen Faktoren, die ihren Umfang bestimmen, werden durch familien- und arbeitsmarktpolitische Regulierungen einerseits und gesellschaftliche Entwicklungen andererseits geprägt und ändern sich im Zeitverlauf.

Im Rahmen dieses Projektes soll aufgezeigt werden, welche individuellen und familienbezogenen Faktoren (z.B. die Bildungsabschlüsse beider Partner, das Alter des jüngsten Kindes oder die Anzahl der Kinder) einen Einfluss auf die Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern (mit und ohne Kinder) haben und wie sich dies im Zeitverlauf verändert hat. Dabei sollen die Ergebnisse vor dem Hintergrund familienpolitischer und arbeitsrechtlicher Regulierungen interpretiert werden.
Das Projekt gliedert sich in drei Phasen:

  • In der ersten Projektphase werden aktuelle Mikrozensusdaten ausgewertet. Hierbei wird ins-besondere die Auswirkung der Bildungskonstellation im Paar auf die Erwerbsbeteiligung beider Partner untersucht.
  • In einer zweiten Phase werden auch ältere Mikrozensuserhebungen ausgewertet, um mögliche Einflussfaktoren auf das Erwerbsverhalten im Zeitverlauf zu betrachten.
  • Die dritte Projektphase zielt auf Auswertungen zu Mehrkindfamilien ab. Als zentrale Fragestellung soll untersucht werden, wie sich Eltern mit drei oder mehr Kindern die Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung aufteilen.


 

Projektinfo

Eigenprojekt, Förderung durch das Bayerische Staatministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Laufzeit: 01/2016 bis 12/2016

Projektteam: Dr. Andrea Buschner (Projektleitung), Ursula Adam, Harald Rost, Florian Schulz