Beratungsbedarf und Informationsstrategien im Erziehungsalltag

Bei der bisherigen Bearbeitung des Projektes "Leitfaden zur niederschwelligen Familienbildung" stellte sich heraus, das es unumgänglich ist, mehr Kenntnisse über die Bedarfe der Familien und die Benutzung bzw. Bereitschaft zur Nutzung von Medien zu erlangen.

Gegenstand der Untersuchung

Diese Informationslücke soll durch eine repräsentative Befragung von Eltern geschlossen werden: Bayernweit werden 1.000 repräsentativ ausgewählte Familien interviewt. Als Familien gelten dabei Eltern mit minderjährigen Kindern im Haushalt, unabhängig von der Lebensform der Eltern. Wesentliche Inhalte der Untersuchung waren:

  • Bedarf und Nutzung von familienbildenden Angeboten, sowie
  • Nutzung und Akzeptanz von Medien der Informationsübermittlung.

Methode

Die Untersuchung basiert auf einer bayernweit durchgeführten standardisierten Befragung von 1.000 Mütter und Väter (darunter mindestens 300 Väter). Bei der Stichprobenziehung soll eine regionale Quotierung nach Gemeindegrößenklassen vorgenommen werden. Flankierend sollen in den Orten Nürnberg und Würzburg die Stichproben verstärkt werden. Zudem wird eine kleinere Teilstichprobe (ca. n = 40) qualitativ befragt werden.

Projektinfo

Eigenprojekt; gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.

Laufzeit: 1/2002 bis 12/2002

Projektleitung und -bearbeitung: Dr. Adelheid Smolka

Veröffentlichungen

Adelheid Smolka: Beratungsbedarf und Informationsstrategien im Erziehungsalltag. Die Ergebnisse einer Elternbefragung. Bamberg: ifb-Materialien 4/2002.

Marina Rupp/Adelheid Smolka: Elternbefragung zur Familienbildung. Eine Broschüre für Eltern.