Scheidungen in Bayern

Scheidungen und betroffene Kinder unter 18 Jahren in Bayern (1960–2015)

Im Jahr 1960 wurden in Bayern 7 Tausend Ehen geschieden. Von diesen Scheidungen waren 6 Tausend Kinder betroffen. Die Zahl der Scheidungen und auch die Zahl der betroffenen Kinder sind seitdem stark angestiegen. Einen kurzzeitigen Rückgang/Tiefpunkt gab es aufgrund der Eherechtsreform in der zweiten Hälfte der 1970er Jahren. In den 1980er Jahren wurde das alte Niveau allerdings schnell wieder erreicht. Den bisherigen Höchststand erreichte die Anzahl der Scheidungen und die Zahl der betroffenen Kinder in Bayern im Jahr 2003 mit 30 Tausend Scheidungen und 25 Tausend betroffenen Kindern. Seitdem ist wieder ein Rückgang zu sehen.

Scheidungen und betroffene Kinder unter 18 Jahren in Bayern (1960–2015)

Quelle: Adam/ Rost (2017). ifb-Familienreport Bayern – Tabellenband 2017. Tab. 22

 

Scheidungen nach der Ehedauer in Bayern (1960–2015)

Ehen werden in zunehmendem Maß auch nach längerer Ehedauer geschieden. Im Jahr 1960 lag die durchschnittliche Ehedauer einer geschiedenen Ehe bei 10,3 Jahren. Bis zum Jahr 2015 ist die durchschnittliche Ehedauer auf 14,8 Jahre angestiegen. Vor den 1980er Jahren stiegen die Ehescheidungen hauptsächlich für Ehen mit einer Dauer unter 20 Jahren, seitdem nehmen auch die Ehescheidungen nach 20 Jahren Ehe und länger zu. Seit den 2000er Jahren geht die Zahl der Scheidungen nach einer kürzeren Ehedauer sogar zurück, während die Zahl der Scheidungen nach einer Ehedauer von mehr als 20 Jahren weiterhin steigt.

Scheidungen nach der Ehedauer in Bayern (1960–2015)

Quelle: Adam/ Rost (2017). ifb-Familienreport Bayern – Tabellenband 2017. Tab. 24

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